Der Ausdruck BDSM ist eine Abkürzung, die mehrere Begriffe vereint. Sie setzt sich zusammen aus Bondage und Disziplin (B & D), Domination und Submission (D & S) sowie Sadismus und Masochismus (S & M).

Es fällt schnell auf, dass es unmöglich ist, von der einen BDSM-Beziehung zu sprechen. Die Facetten innerhalb dieses Bereichs sind vielfältig, die Möglichkeiten der Auslebung unbegrenzt. Eines haben alle Begriffe jedoch gemeinsam: Hinter ihnen verbergen sich vielfältige, sexuelle Verhaltensweisen, die mit Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen zusammenhängen können.

Der Teilbereich Bondage und Discipline befasst sich mit Fesselungs- und Erziehungsspielen und hat im Gegensatz zu den anderen Begriffen nichts mit Rollen innerhalb eines Spiels zu tun.

Domination und Submission beschreibt die körperliche Ebene im Sadomasochismus. Hierbei geht es oft um Rollenspiele, die ein ungleiches Machtverhältnis zwischen den Beteiligten schaffen. Dabei kann es sich nur um kurzfristige Spiele handeln, jedoch kann es auch auf den gesamten Alltag übertragen werden. So etwas wird als 24/7-Beziehung oder Total Power Exchange bezeichnet.

Sadismus und Masochismus kennzeichnen das lustvolle Bereiten sowie das Empfinden von Schmerzen. Dieser Teilbereich wird in der Öffentlichkeit am stärksten wahrgenommen und aufgenommen. Beim SM wird oft mit Seilen zum Fesseln, Peitschen und anderen Sexspielzeugen gearbeitet.

Quelle, Titelbild: Pixabay

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